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Allmählich rückt der Sommerurlaub ins Blickfeld und damit wird es Zeit, den Caravan ferienfit zu machen. „Vor der ersten Ausfahrt“, empfiehlt Alexander Bausch von TÜV SÜD Gespannfahrern, „einen gründlichen Technikcheck.“ In Eigenregie kann man diverse Prüfpunkte selbst abarbeiten. „Ganz obenan stehen die Reifen“, sagt Bausch: „Camper-Reifen fahren sich nicht ab, sie stehen sich kaputt.“ Über die amtlichen Prüfintervalle hinaus sollten alle Komponenten der Gasanlage regelmäßig auf Risse und Beschädigungen überprüft werden – vor allem nach der Winterpause.

Pneus, die älter als sieben Jahre sind, sollten auf jeden Fall genauer inspiziert werden. Bei einem nötigen Wechsel empfiehlt der TÜV SÜD-Fachmann, Schwerlastreifen zu montieren. Sie kosten zwar etwas mehr, bieten allerdings bei einem Ernstfall (Vollbremsung, Aufschaukeln, Überlast) mehr Reserven als herkömmliche Reifen. Als nächstes stehen die elektrische Ausstattung sowie die Beleuchtung des rollenden Feriendomizils auf dem Prüfprogramm. „Nicht immer ist es eine defekte Sicherung oder Birne, wenn etwas nicht ordnungsgemäß funktioniert“, schildert Bausch seine Erfahrungen. Vielfach sind während der Winterpause Kontakte oxidiert und müssen lediglich gesäubert werden. Das gilt für die Steckdose am Auto genauso wie für den Mehrfachstecker am Wohnwagen. Wer vor der Saisonpause zu einem Kontaktspray greift, minimiert vorab solche Probleme.

Erfahrungsgemäß weist auch die Auflaufbremse nach dem saisonalen Stopp Funktionsmängel auf, weiß der TÜV SÜD-Fachmann: „Deshalb den Wohnwagen ankoppeln, Bremse anziehen, Kupplung kommen lassen und auf Funktion hin überprüfen.“ Empfehlenswert ist zudem, die Schmiernippel an der Auflaufbremse etwa alle 1.000 Kilometer mittels Fettpresse abzuschmieren. „Bei längeren Urlaubsfahrten ruhig auch mal bei einem Zwischenstopp nachfetten“, rät Bausch. Etwas Schmierung kommt zudem den Spindeln der Caravan-Stützen zugute. Funktionsprüfungen der diversen Installationen wie Toilette, Herd oder Kühlschrank gehören zudem zu den technischen Vorbereitungen zum Saisonstart und auch der Mensch sollte sich auf die neue Saison vorbereiten.

Selbst erfahrene Gespannfahrer müssen sich wieder mit dem ungewohnten Handling der Fahrzeug-Kombination vertraut machen und ein Gefühl für die größere Breite, das veränderte Kurvenverhalten sowie die schlechtere Übersicht bekommen. Unverzichtbar ist mithin eine ausgedehnte Probefahrt. „Noch besser ist es, vor Beginn der Saison ein Fahrsicherheitstraining zu absolvieren, für Neueinsteiger eigentlich sogar ein Muss“, gibt Bausch zu bedenken.

Grundsätzlich gilt in Deutschland ein Tempolimit von 80 Kilometer pro Stunde (km/h) für Wohnwagengespanne, erinnert der TÜV SÜD-Fachmann: „Unter bestimmten technischen Voraussetzungen jedoch kann das Tempolimit auf 100 km/h erhöht werden.“ Eine entsprechende Prüfung und Bescheinigung gibt es beispielsweise bei den TÜV SÜD-Service Centern. Die amtliche Genehmigung für die schnellere Fahrt erteilt daraufhin die Straßenverkehrsbehörde, optisch ausgewiesen durch eine Tempo-100-Plakette am Heck des Hängers.


Quelle: https://www.tuvsud.com/de-de/presse-und-medien/2026/april/den-caravan-startklar-machen

von 2280446 Service Account 8. Mai 2026
Für Motorradfahrer hat die Zeit des Wartens endlich ein Ende. Mit den steigenden Temperaturen dürfen im März und April mehr und mehr Maschinen aus ihren Winterquartieren heraus und zurück auf den Asphalt. „Wer sein Bike aus dem Winterschlaf holt, sollte allerdings im Interesse der eigenen Sicherheit unbedingt einige Dinge beachten“, erinnert Alexander Bausch von TÜV SÜD. Dazu gehört auch, den Zustand der Sicherheitsausrüstung zu inspizieren. Ob Lederkombi oder Textilbekleidung, beide brauchen regelmäßig und gründliche Reinigung sowie Pflege. Dabei auf den richtigen Sitz der Protektoren achten. Helm und Visier müssen von Winterstaub und Insektenresten befreit werden. „Verkratzte Visiere beeinträchtigen die Sicht und sollten unbedingt ersetzt werden“, rät Bausch und „nach der Winterpause muss fahrtechnisch vieles wieder trainiert werden.“ Biker sollten sich daher nach und nach an das Fahrverhalten ihrer Maschine, die Bremswirkung und das richtige Kurvenverhalten herantasten. Bremsübungen und das Gefühl für die Maschine sollten beispielsweise auf einem Übungsplatz wieder aufgebaut werden. „Grundsätzlich“, so der Sicherheitsexperte, „sollte man langsam anfangen und zunächst kürzere Touren planen, denn Motorradfahren ist auch eine Frage der Kondition.“ Wer sein Motorrad im Herbst richtig eingemottet hat, braucht vor der ersten Ausfahrt nicht mehr viel zu machen. Die wichtigsten Hinweise auf dem Gebiet der Sicherheitstechnik befinden sich in den Handbüchern der Hersteller. Im Zweifel sollte zur Überprüfung der Funktionstauglichkeit von sicherheitsrelevanten Teilen eine Motorrad-Fachwerkstatt aufgesucht werden. Ansonsten gilt: Federung einstellen, Bereifung auf Schadhaftigkeit, Profiltiefe und Luftdruck kontrollieren; die Kette säubern, einfetten und nachspannen, falls das Spiel nicht den Herstellervorgaben entspricht. Auch Beleuchtung und Bremsanlage müssen einwandfrei funktionieren. Ferner müssen Züge und Gelenke geölt und Schrauben, falls nötig, nachgezogen werden, rät der TÜV SÜD-Fachmann weiter. Der Zustand der Reifen lässt sich am besten bei aufgebockter Maschine untersuchen. Dabei die Räder langsam von Hand drehen und prüfen, ob Risse, Schnitte oder eingefahrene Gegenstände wie Nägel einen Wechsel notwendig machen. Genauso wichtig wie einwandfreie Pneus: die Bremsen. Bausch empfiehlt: „Die Bremsscheiben nach der Winterpause mit speziellen Reinigern aus dem Fachhandel säubern. Außerdem Beläge und auf ausreichendes Mindestmaß kontrollieren. Bei Trommelbremsen zeigt eine Skala am Gehäuse an, ob die Belagstärke noch in Ordnung ist.“ Die Bremsflüssigkeit unterliegt auf Grund ihrer Zusammensetzung einem Alterungsprozess und so sollte sie in der vom Hersteller vorgesehenen Frist gewechselt werden. Wer sie länger nutzt, kann im Ernstfall die Bremswirkung komplett verlieren. Nach den Beobachtungen von Fachleuten und Polizei vernachlässigen immer wieder einige Motorradfahrer die Anforderungen an eine sichere Montur. Der Schutzhelm allein genügt nicht; spezielle Jacken und Hosen beispielsweise Kombinationen mit Protektoren gehören zur persönlichen Sicherheit ebenso dazu, wie Motorradstiefel und wärmende Unterbekleidung inklusive Nierenschutz. „Wer an seiner Ausrüstung spart, spielt geringstenfalls mit seiner Gesundheit“, warnt Bausch. Quelle: https://www.tuvsud.com/de-de/presse-und-medien/2026/maerz/sicher-in-die-neue-motorradsaison
5. März 2026
Die Eiskratzer- und Schneebesen-Saison neigt sich ihrem Ende. Im Licht der wärmenden Sonnenstrahlen werden nun Schmutz auf Lack und Scheiben besonders gut sichtbar. Es ist Zeit, das Auto frühlingsfit zu machen. „Bei allem Putzenthusiasmus sollte man aber überlegt zu Werke gehen“, rät Ann-Christin Mainz von TÜV SÜD: „Eine Motorwäsche etwa sollte nur von einem Fachmann durchgeführt werden. Wer selbst mit einem Hochdruckreiniger im Motorraum herumhantiert, riskiert schwere Schäden an der Fahrzeugelektronik.“ Erhöhte Umsicht gilt desgleichen bei den Reifen. Grundsätzlich sollte man den Hochdruckreiniger in ihrem Bereich so kurz wie möglich einsetzen, auf einen möglichst breiten, flächigen Wasserstrahl und auf einen Abstand von mehr als zwei Metern achten. Doch vor Beginn jeglicher Reinigungsaktivitäten ist Grundsätzliches zu klären. „In vielen Kommunen ist eine Wagenwäsche auf dem eigenen Grundstück oder der Straße verboten“, erinnert Mainz und empfiehlt eine Fahrt zu einer Waschstraße. „Deren wichtigster Vorteil ist ihr geschlossener Wasserkreislauf. So wird die Umwelt nicht durch Putzmittel belastet.“ Zudem legt die TÜV SÜD-Fachfrau Autobesitzern beim Frühjahrsputz eine fachmännische Unterbodenwäsche ans Herz. Salzreste und Schmutz in den Kotflügeln und auf dem Unterboden sind ein Nährboden für Rost. Durchaus in Eigenregie kann man die Innenreinigung seines Fahrzeugs in Angriff nehmen. „Staubsauger, Glasreiniger, Polsterschaum, eventuell Lederpflegeschaum, Kunststoffpflegemittel, Fleckenwasser, ein Schwamm, Bürsten, Zahnbürste für kleine Ecken und Winkel sowie ein Microfasertuch sind dabei hilfreiche Utensilien“, schildert die TÜV SÜD-Expertin ihre Erfahrungen und „um sich unnötige Laufereien zu ersparen, sollte man alles in Griffnähe haben.“ Staubsauger an Waschanlagen haben oftmals die bessere Saugkraft, Hausgeräte anderseits verschiedene Düsen, gibt sie zu bedenken. Zwei Profitipps zur Putzaktion: Wer Tierhaaren mit Wasser zu Leibe rückt, erreicht lediglich, dass die Haare ins Polster einziehen. Hier helfen erfahrungsgemäß nur Flusenbürsten, ein starker Staubsauger und eine Bürste. Den berüchtigten Kaugummi auf Polstern oder dem Teppich bekämpft man zunächst mit einem Kältespray, bevor man ihn vorsichtig aus den Fasern bricht. Wichtig: Bei der Reinigung des Innenraums den Kofferraum nicht vergessen. „Gerade hier, insbesondere in der Reserveradmulde, sammeln sich schnell Schmutz und oft auch Feuchtigkeit“, erinnert die TÜV SÜD-Fachfrau. Wurden Polsterungen oder Sitzbezüge in Mitleidenschaft gezogen, rät Mainz, die Bedienungsanleitung zu Rate zu ziehen: „Je nach Material, etwa Stoff oder Leder, stehen verschiedene Produkte für die Reinigung zur Wahl. Um Kunststoffteile auf Hochglanz zu polieren oder matte Oberflächen aufzufrischen, bietet der Handel unzählige Hilfsmittelchen an. Für welches man sich entscheidet, ist nicht allein eine Frage des Geschmacks und des Preises. „Es empfiehlt sich, zu Markenprodukten zu greifen“, meint die TÜV SÜD-Expertin. Auf Glanzsprays sollte man besser verzichten, denn die machen Flächen rutschig. „Am Lenkrad oder an den Pedalen kann das sogar fatale Folgen haben“, gibt sie zu bedenken. Bei der Pflege der Instrumententafel und den Oberflächen der Airbagmodule dürfe man keine lösungsmittelhaltigen Reiniger verwenden. Sie greifen das Material und die Sollbruchstellen des Airbags an, können es porös machen und so irreparabel beschädigen. „Grundsätzlich gilt, Haushaltsreiniger oder Geschirrspülmittel sind bei der Fahrzeuginnenreinigung tabu“, warnt Mainz. Quelle: https://www.tuvsud.com/de-de/presse-und-medien/2026/februar/runter-mit-dem-winterschmutz
17. Dezember 2025
Die TÜV SÜD-Experten weisen zum Jahreswechsel darauf hin, dass die orangefarbene Prüfplakette mit der Zahl 25 abläuft. Wer dann noch damit unterwegs ist, dem drohen spätestens ab März ein Bußgeld und Ärger mit der Versicherung. Fahrzeughalter können sich unter tuvsud.com/de zur Hauptuntersuchung im TÜV SÜD Service-Center anmelden. Plakette HUDie orangefarbenen Prüfplaketten mit der Zahl 25 auf den hinteren Kennzeichen von Autos, Anhängern, Motorrädern und anderen Kraftfahrzeugen laufen zum Jahreswechsel ab. In welchem Monat genau, das erkennt man an der Zahl, die nach oben zeigt – zum Beispiel 12 für den Dezember. Zeigt die Plakette demnach beispielsweise auf Dezember 2025, dann müssen Privatfahrer und Halter ab März 2026 mit einem Verwarnungsgeld von 15 Euro rechnen, wenn die Hauptuntersuchung bis dahin nicht abgeschlossen wurde. Gleich 25 Euro werden fällig, wenn man die Hauptuntersuchung mehr als vier Monate verschiebt. Nach acht Monaten schlägt der Verzug mit 60 Euro und einem Punkt in Flensburg zu Buche, dazu kann auch noch die Stilllegung des Fahrzeugs drohen. Achtung: Halter, die 2026 noch mit 25-er Plakette unterwegs sind oder die Fahrt zulassen, riskieren zudem Ärger mit ihrer Versicherung. Wenn mit dem Fahrzeug ohne gültige Plakette ein Unfall verursacht wird oder es an einem Unfall beteiligt ist, muss damit gerechnet werden, dass die Versicherung einen Gutachter zu Rate zieht und für entstandene Schäden Regressforderungen stellt. Bildtext: Wer noch eine 25-er Plakette auf dem Kennzeichen hat, kann sich unter tuvsud.com/de zur Hauptuntersuchung anmelden. Quelle: https://www.tuvsud.com/de-de/presse-und-medien/2025/dezember/plakettenwechsel-neues-jahr-neue-farbe
1. Juli 2025
Marder betrachtet der Mensch gemeinhin als possierliche Tiere. Die verniedlichende Einschätzung schwindet aber umgehend, wenn eines der hundeartigen Raubtiere unter der Motorhaube seinen Instinkten freien Lauf gelassen hat.
1. Juli 2025
Eine Klimaanlage im Auto gehört mittlerweile zum Standard. Laut Kfz-Branche rüsteten die Hersteller im vergangenen Jahr mehr als 90 Prozent aller Neuwagen mit dem Komfortbauteil aus.
1. Juli 2025
Für die Kleinsten ist das Auto ein gefährlicher Ort. Laut dem Statistischen Bundesamt verunglückten 2022 etwa 25.800 Kinder in Deutschland im Straßenverkehr, mehr als ein Drittel davon in einem Auto.
1. Juli 2025
Biker sollten ihren Schutzhelm nach fünf bis sechs Jahren durch einen Neuen ersetzen, selbst wenn keine äußerlichen Mängel oder Beschädigungen erkennbar sind.
Existenz im Verborgenen
11. Juli 2024
Der Verbandkasten schlummert zumeist unbeachtet irgendwo im Auto.
Klimaanlage regelmäßig warten
11. Juli 2024
Laut Kfz-Branche besitzen mehr als 90 Prozent aller neuen Pkw eine Klimaanlage.
Auf das Gewicht achten
3. Mai 2024
Die sommerliche Urlaubssaison steht an.