Aktuelles

Juli 11, 2024

Existenzen im Verborgenen

Der Verbandkasten schlummert zumeist unbeachtet irgendwo im Auto. Wohl nur die wenigsten Autofahrer werfen regelmäßig einen Blick auf seinen Inhalt, obwohl beispielsweise das sterile Material ein Verfallsdatum besitzt. „Doch grade vor der Urlaubsreise ist eine Kontrolle eine gute Idee“, rät Jürgen Lebherz von TÜV SÜD, „und bei dieser Gelegenheit sollte man sich auch vergewissern, welche Medikamente für menschliche und tierische Reisende eingepackt werden sollten.“ Welches Erste-Hilfe-Material im Auto mitgeführt werden muss, richtet sich nach der DIN 13164 und dem § 35 h der Straßenverkehrszulassungsordnung (StVZO). Im Februar 2022 wurde diese Vorschrift aktualisiert. Seitdem sind unter anderem zusätzlich zwei medizinische Masken Bestandteil des Verbandkastens. „Grundsätzlich sollte der Verbandkasten schnell erreichbar aufbewahrt werden, etwa unter den Sitzen oder in gut zugänglichen Seitenfächern des Kofferraumes“, empfiehlt Lebherz, „und wer auf Nummer sicher gehen will, informiert Mitreisende, wo sich die Autoapotheke befindet.“


„Ein weiterer Praxistipp: Man sollte ab und an seine Erste-Hilfe-Kenntnisse auffrischen“, gibt Jürgen Lebherz zu bedenken: „Material und manche Methoden haben sich im Laufe der Jahre geändert.“ So sind sich oftmals Helfer unsicher, wie sie die Rettungsdecke im Notfall nutzen sollen. Gibt es einen Unterschied zwischen den zwei verschiedenfarbigen Seiten? „Tatsächlich haben die silberne und goldene Folienseite einen unterschiedlichen Zweck“, erläutert der TÜV SÜD-Fachmann: „Die silberne Seite verringert die Hitzebildung durch zu hohe Sonneneinstrahlung. Liegt hingegen die goldene Seite nach oben über dem Unfallopfer, kann es vor Auskühlung bewahrt werden. Dies ist vor allem im Falle eines Schockzustands von Bedeutung.“


Ein fehlender Verbandkasten führt, ebenso wie unvollständige oder unbrauchbare Binden, Kompressen oder Pflaster, bei der Hauptuntersuchung (HU) zu einem geringen Mangel. Bis zehn Euro kostet ein fehlender Verbandkasten bei einer Verkehrskontrolle. „Viel wichtiger ist aber, dass man im Notfall kein brauchbares Verbandmaterial für die Versorgungen von Verletzungen zur Hand hat“, gibt der TÜV SÜD-Fachmann zu bedenken. Empfehlenswert ist neben einem Auffrischen des eigenen Wissens ein Check von Inhalt und Zustand des Verbandkastens von Zeit zu Zeit. Das auf der Außenseite vermerkte Verfallsdatum gibt einen Hinweis, wie lange das Verbandzeug in der Regel steril ist. Normalerweise ist das Verbandzeug auf fünf Jahre ab Produktionsdatum ausgelegt. Aber, etwa bei hohen Temperaturen oder Beschädigungen, kann es schneller altern. Für die Aktualisierung des Inhalts bietet der Einzelhandel oftmals mit entsprechenden Aktionen vor Beginn der Urlaubszeit preisgünstige Austausch-Sets an.



Quelle: https://www.tuvsud.com/de-de/presse-und-medien/2024/juli/existenzen-im-verborgenen


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5. März 2026
Die Eiskratzer- und Schneebesen-Saison neigt sich ihrem Ende. Im Licht der wärmenden Sonnenstrahlen werden nun Schmutz auf Lack und Scheiben besonders gut sichtbar. Es ist Zeit, das Auto frühlingsfit zu machen. „Bei allem Putzenthusiasmus sollte man aber überlegt zu Werke gehen“, rät Ann-Christin Mainz von TÜV SÜD: „Eine Motorwäsche etwa sollte nur von einem Fachmann durchgeführt werden. Wer selbst mit einem Hochdruckreiniger im Motorraum herumhantiert, riskiert schwere Schäden an der Fahrzeugelektronik.“ Erhöhte Umsicht gilt desgleichen bei den Reifen. Grundsätzlich sollte man den Hochdruckreiniger in ihrem Bereich so kurz wie möglich einsetzen, auf einen möglichst breiten, flächigen Wasserstrahl und auf einen Abstand von mehr als zwei Metern achten. Doch vor Beginn jeglicher Reinigungsaktivitäten ist Grundsätzliches zu klären. „In vielen Kommunen ist eine Wagenwäsche auf dem eigenen Grundstück oder der Straße verboten“, erinnert Mainz und empfiehlt eine Fahrt zu einer Waschstraße. „Deren wichtigster Vorteil ist ihr geschlossener Wasserkreislauf. So wird die Umwelt nicht durch Putzmittel belastet.“ Zudem legt die TÜV SÜD-Fachfrau Autobesitzern beim Frühjahrsputz eine fachmännische Unterbodenwäsche ans Herz. Salzreste und Schmutz in den Kotflügeln und auf dem Unterboden sind ein Nährboden für Rost. Durchaus in Eigenregie kann man die Innenreinigung seines Fahrzeugs in Angriff nehmen. „Staubsauger, Glasreiniger, Polsterschaum, eventuell Lederpflegeschaum, Kunststoffpflegemittel, Fleckenwasser, ein Schwamm, Bürsten, Zahnbürste für kleine Ecken und Winkel sowie ein Microfasertuch sind dabei hilfreiche Utensilien“, schildert die TÜV SÜD-Expertin ihre Erfahrungen und „um sich unnötige Laufereien zu ersparen, sollte man alles in Griffnähe haben.“ Staubsauger an Waschanlagen haben oftmals die bessere Saugkraft, Hausgeräte anderseits verschiedene Düsen, gibt sie zu bedenken. Zwei Profitipps zur Putzaktion: Wer Tierhaaren mit Wasser zu Leibe rückt, erreicht lediglich, dass die Haare ins Polster einziehen. Hier helfen erfahrungsgemäß nur Flusenbürsten, ein starker Staubsauger und eine Bürste. Den berüchtigten Kaugummi auf Polstern oder dem Teppich bekämpft man zunächst mit einem Kältespray, bevor man ihn vorsichtig aus den Fasern bricht. Wichtig: Bei der Reinigung des Innenraums den Kofferraum nicht vergessen. „Gerade hier, insbesondere in der Reserveradmulde, sammeln sich schnell Schmutz und oft auch Feuchtigkeit“, erinnert die TÜV SÜD-Fachfrau. Wurden Polsterungen oder Sitzbezüge in Mitleidenschaft gezogen, rät Mainz, die Bedienungsanleitung zu Rate zu ziehen: „Je nach Material, etwa Stoff oder Leder, stehen verschiedene Produkte für die Reinigung zur Wahl. Um Kunststoffteile auf Hochglanz zu polieren oder matte Oberflächen aufzufrischen, bietet der Handel unzählige Hilfsmittelchen an. Für welches man sich entscheidet, ist nicht allein eine Frage des Geschmacks und des Preises. „Es empfiehlt sich, zu Markenprodukten zu greifen“, meint die TÜV SÜD-Expertin. Auf Glanzsprays sollte man besser verzichten, denn die machen Flächen rutschig. „Am Lenkrad oder an den Pedalen kann das sogar fatale Folgen haben“, gibt sie zu bedenken. Bei der Pflege der Instrumententafel und den Oberflächen der Airbagmodule dürfe man keine lösungsmittelhaltigen Reiniger verwenden. Sie greifen das Material und die Sollbruchstellen des Airbags an, können es porös machen und so irreparabel beschädigen. „Grundsätzlich gilt, Haushaltsreiniger oder Geschirrspülmittel sind bei der Fahrzeuginnenreinigung tabu“, warnt Mainz. Quelle: https://www.tuvsud.com/de-de/presse-und-medien/2026/februar/runter-mit-dem-winterschmutz
17. Dezember 2025
Die TÜV SÜD-Experten weisen zum Jahreswechsel darauf hin, dass die orangefarbene Prüfplakette mit der Zahl 25 abläuft. Wer dann noch damit unterwegs ist, dem drohen spätestens ab März ein Bußgeld und Ärger mit der Versicherung. Fahrzeughalter können sich unter tuvsud.com/de zur Hauptuntersuchung im TÜV SÜD Service-Center anmelden. Plakette HUDie orangefarbenen Prüfplaketten mit der Zahl 25 auf den hinteren Kennzeichen von Autos, Anhängern, Motorrädern und anderen Kraftfahrzeugen laufen zum Jahreswechsel ab. In welchem Monat genau, das erkennt man an der Zahl, die nach oben zeigt – zum Beispiel 12 für den Dezember. Zeigt die Plakette demnach beispielsweise auf Dezember 2025, dann müssen Privatfahrer und Halter ab März 2026 mit einem Verwarnungsgeld von 15 Euro rechnen, wenn die Hauptuntersuchung bis dahin nicht abgeschlossen wurde. Gleich 25 Euro werden fällig, wenn man die Hauptuntersuchung mehr als vier Monate verschiebt. Nach acht Monaten schlägt der Verzug mit 60 Euro und einem Punkt in Flensburg zu Buche, dazu kann auch noch die Stilllegung des Fahrzeugs drohen. Achtung: Halter, die 2026 noch mit 25-er Plakette unterwegs sind oder die Fahrt zulassen, riskieren zudem Ärger mit ihrer Versicherung. Wenn mit dem Fahrzeug ohne gültige Plakette ein Unfall verursacht wird oder es an einem Unfall beteiligt ist, muss damit gerechnet werden, dass die Versicherung einen Gutachter zu Rate zieht und für entstandene Schäden Regressforderungen stellt. Bildtext: Wer noch eine 25-er Plakette auf dem Kennzeichen hat, kann sich unter tuvsud.com/de zur Hauptuntersuchung anmelden. Quelle: https://www.tuvsud.com/de-de/presse-und-medien/2025/dezember/plakettenwechsel-neues-jahr-neue-farbe
1. Juli 2025
Marder betrachtet der Mensch gemeinhin als possierliche Tiere. Die verniedlichende Einschätzung schwindet aber umgehend, wenn eines der hundeartigen Raubtiere unter der Motorhaube seinen Instinkten freien Lauf gelassen hat.
1. Juli 2025
Eine Klimaanlage im Auto gehört mittlerweile zum Standard. Laut Kfz-Branche rüsteten die Hersteller im vergangenen Jahr mehr als 90 Prozent aller Neuwagen mit dem Komfortbauteil aus.
1. Juli 2025
Für die Kleinsten ist das Auto ein gefährlicher Ort. Laut dem Statistischen Bundesamt verunglückten 2022 etwa 25.800 Kinder in Deutschland im Straßenverkehr, mehr als ein Drittel davon in einem Auto.
1. Juli 2025
Biker sollten ihren Schutzhelm nach fünf bis sechs Jahren durch einen Neuen ersetzen, selbst wenn keine äußerlichen Mängel oder Beschädigungen erkennbar sind.
Klimaanlage regelmäßig warten
11. Juli 2024
Laut Kfz-Branche besitzen mehr als 90 Prozent aller neuen Pkw eine Klimaanlage.
Auf das Gewicht achten
3. Mai 2024
Die sommerliche Urlaubssaison steht an.
Stressfrei zur nächsten HU
3. Mai 2024
Der anstehende Termin zur Hauptuntersuchung (HU) bereitet vielen Auto- und Motorradbesitzern Kopfzerbrechen.